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1,4 Milliarden für Roboter Made in Germany: der nächste Mega-Trend?

11. Juni 2026
RoboticsKIMittelstand

Und gleichzeitig setzen viele GFs ihren AI-Erfolg gleich mit "Wir haben doch Copilot eingeführt

SEHEN, HÖREN, LERNEN, TUN: 1,4 Mrd. 💲 für Roboter Made in Germany. Das ermutigt mich 👏 . Und gleichzeitig setzen viele GFs ihren AI-Erfolg gleich mit "Wir haben doch Copilot eingeführt

Doch von vorne: NEURA Robotics aus Baden-Württemberg hat gerade die größte Robotik-Finanzierungsrunde der Welt eingesammelt: 1,4 Mrd. $, Bewertung 7 Mrd., mit Amazon, Nvidia, Bosch und Schaeffler an Bord. „#Physical AI" nennen sie das. Die perfekte Kombination aus AI und Robotics.

Das ist auch mein heißester Tipp für den nächsten Mega-Trend. Nicht Quanten-Computing. Sondern die Verbindung der virtuellen Welt von Claude & Co mit der physischen Welt der großen und kleinen Helferlein. Das ist Henry Ford auf Speed und wird die Welt dramatisch verändern.

Während ich das schreibe, bin ich auf der World of Data in München, wo rund 700 Leute über genau diese Zukunft reden. Und doch zeigt die Bitkom-Studie 2026: nur 41 % der Unternehmen nutzen KI aktiv. Aber Firmen über 500 Mitarbeiter liegen bei über 60 % => der kleinere Mittelstand hängt spürbar zurück.

Meine Beobachtung aus der Praxis bestätigen das leider: Betriebe unter 100 Mitarbeitern kommen über Chatbots selten hinaus. Nicht, weil die Technik fehlt, die war nie günstiger. Sondern weil vier Dinge zusammenkommen:

zu wenig KI-Verständnis in der Geschäftsführung

zu wenig Mut, in eine echte AI-Architektur zu investieren

ein "besch..." wirtschaftliches Umfeld

und der hartnäckige Irrglaube, mit ein paar Copilot-Lizenzen und generierten Texten sei man „schon gut dabei".

Das MIT hat es nüchtern beziffert: 95 % der GenAI-Piloten liefern keinen messbaren Effekt auf die Bilanz — nicht wegen schlechter Modelle, sondern wegen fehlender Integration.

Was den Unterschied macht, ist selten das Tool:

1️⃣ Know-how in die Führung holen: KI-Entscheidungen und Verständnis gehören in die GF, nicht ins Praktikum.

2️⃣ Mut zum Architektur-Invest: Daten, Schnittstellen, Prozesse — die Arbeit, die kein Abo erledigt. Hier braucht es Sachverstand und einen ganzheitlichen Blick. Und den sowohl aus der Business wie aus der Tech-Brille (Stichwort Business Process Reengineering)

3️⃣ Ressourcen ehrlich allokieren: ohne Experten, Budget und klare Ownership bleibt es bei der Demo. Das alte "keine Hände - keine Kekse Thema

Die Frage ist nicht, ob KI im Mittelstand ankommt — sondern ob man sie als Lizenz oder als Architektur begreift. Und das bestimmt darüber, wer zu den zukünftigen Einhörnern gehört oder wer vom Aussterben bedroht wird.

Meldet Euch gerne bei mir für mehr Insights zu den Themen.