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Warum KI-Roadmaps scheitern: Erfolgsfaktoren aus der Zukunftsmacher-Studie

24. Februar 2026
KI-StrategieChange-Management

Viele KI-Roadmaps scheitern nicht an der Technologie, sondern an fehlender Klarheit im Miteinander

Warum sind etliche Mitarbeiter und Chefs von KI enttäuscht? Viele KI-Roadmaps scheitern nicht an der Technologie, sondern an fehlender Klarheit im Miteinander.

Hier die Erfolgsfaktoren: 78 % der Vorreiter haben ihre Strategie um KI ergänzt, 87 % verzahnen Business und IT enger, doch 47 % bauen Governance-Strukturen noch auf. Gleichzeitig nennen 46 % fehlende Ressourcen und 31 % mangelnde Kompetenzen als Engpass. Und hier sprechen wir von den Vorreitern. In der breiten Masse dürften die Zahlen also wesentlich schlechter ausfallen!

Das Problem ist selten das Tool. Es sind Erwartungen, Zuständigkeiten und Entscheidungswege. In Roadmap-Workshops kläre ich deshalb vier Punkte:

  1. Wer verantwortet den Wertbeitrag?

Erfolgreiche Unternehmen koppeln Business Value und technische Validität im Hub-and-Spoke-Modell. Ohne klare Value-Verantwortung bleibt KI nur ein Pilot.

  1. Wie messen wir Wirkung?

22 % Produktivitätssteigerung bei den Vorreitern, aber nur, wenn KPIs definiert sind und nicht zehn Use Cases parallel laufen.

  1. Ist unsere Datenbasis tragfähig?

Ohne Data Excellence keine Skalierung. Viele Flops resultieren aus unterschätztem Datenaufwand. Leider ein Thema, das uns schon seit Jahrzehnten begleitet.

  1. Wer entscheidet? Und wie schnell?

Agile Scaling heißt: klein starten, validieren, skalieren. Nicht Gremien-Marathon, sondern klare Taktung.

Roadmaps sind keine PowerPoint-Übungen. Sie sind Governance-Fragen.

Wie klar sind in eurem Unternehmen Verantwortung und Entscheidungswege bei KI geregelt? Wir selber mussten uns da auch erst finden (und tun es in teilen immer noch)